09. 01. 2012
Chang beschäftigt sich mit neuen Fragestellungen, die auch in den hügeligen Regionen Süddeutschlands zum Durchbruch verhelfen soll. In diesen topologisch komplexen Regionen ist die Planung von Windparks besonders schwierig: Wie stark der Wind auf einem Berg weht, lässt sich mit konventionellen Windmodellen schwer vorhersagen und die unregelmäßigen Belastungen auf die Anlage und der Transport der riesigen Rotorblätter auf einen Bergrücken stellen beachtliche Herausforderungen dar.
Als Leiter des „Edison Engineering Development Program“, dem Nachwuchsprogramm bei General Electric, fördert Cheng ganz bewusst die Kreativität junger Uni-Absolventen, die Fragestellungen der Industrie aus ganz anderen Blickwinkeln angehen. So bauen die Studierenden der Projektlehrveranstaltung Windenergieentwurf derzeit eine Windkraftanlage nach der Idee eines Jungen aus Malawi, die auch unter den einfachen Infrastrukturbedingungen in Afrika gebaut und betrieben werden kann.